Christian Indergand
Max Ehrengruber 1

Christian Indergand (1988) und Max Ehrengruber (1996), beide wohnhaft in Zürich, arbeiten seit 2015 kollaborativ zusammen. Den BA Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) haben sie 2018 mit Auszeichnung abgeschlossen.

Die beiden Künstler beschäftigen sich hauptsächlich mit den visuellen Phänomenen des öffentlichen und institutionalisierten Raums, Fragen nach Privatsphäre und Öffentlichkeit sowie den damit einhergehenden sichtbaren oder verborgenen Machtstrukturen. Dabei erhält auch die eigene Rolle innerhalb solcher Räume und Strukturen Einzug in ihre künstlerische Arbeit.

Ihre künstlerische Praxis versteht sich als eine stark auf medien- und kunsttheoretischem Interesse gründende Auseinandersetzung mit bereits bestehenden Positionen und künstlerischen Arbeiten, analogen und digitalen technischen Bildgebungsverfahren, der Rekontextualisierung von Objekten und Gegenständen des alltäglichen Lebens, bis hin zu installativen Eingriffen unter jeweils starker Bezugnahme auf die räumlichen und institutionellen Gegebenheiten der entsprechenden Ausstellungssituation.2


work in progress 3

Publikationen 4

Indergand & Ehrengruber 2018
Eigenverlag
2018
Twentysix Japanese Parking Lots
fold, Zürich
upcoming
I’m gonna die historic on the fury road.
fold, Zürich
2018
The Photographic, Zürcher Hochschule der Künste
Ausstellungskatalog, Museum Folkwang, Essen
2018
Indergand & Ehrengruber 2017
Eigenverlag
2017

Ribbons 5

Aluminiumblech
84.1 × 59.4 × 0.1 cm
2019

… Diese Farben wurden bei einer Neuüberarbeitung mangels Nachfrage ersatzlos gestrichen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen …

Von Hand werden die Farbnamen in 22 Aluminiumplatten geschlagen. Sie erinnern an die 22 Farbtöne die 1953 ersatzlos aus dem RAL Farbregister gelöscht worden sind.

Zum Zweck der Normung und Rationalisierung der deutschen Wirtschaft gründeten Privatwirtschaft und Regierung 1925 den Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen (RAL). Der Geschäftsbereich RAL Farben der heutigen RAL gGmBH definiert und normiert Farbton-Anforderungen und Farbsysteme.

Die heutige RAL Classic Farbsammlung enthält 213 Farbtöne. Neben geschützten Farbtöne von deutschen Grossunternehmen enthält der Farbkatalog vor allem Farben, die eine international breite Verwendung im öffentlichen sowie institutionalisierten Rahmen finden. Während der Warn- und Signalfarben, die beispielsweise für Beschilderungssysteme von Verkehrszeichen genutzt werden umschliesst das RAL Classic Farbsystem 96 Farbtöne die zu militärischen Zwecken genutzt wurden oder immer noch genutzt werden.

Ausstellungsansicht: Ribbons, Museum Haus für Kunst Uri, Altdorf
Ausstellungsansicht: Ribbons, Museum Haus für Kunst Uri, Altdorf
Ribbons (RAL 8018)
Ribbons (RAL 8018)
Detail: Ribbons (RAL 8018)
Detail: Ribbons (RAL 8018)
Detail: Ribbons (RAL 8020)
Detail: Ribbons (RAL 8020)

Erscheinungen 6

Chromogener Farbabzug, Diasec face, Aluminiumprofil,
ON Gold Standard Whey Protein, Aluminium Wabenplatte
180 × 144 × 3 cm, Masse variabel
2019

In einer Art Gegenüberstellung zeigen sich grossformatige Aufnahmen landender Flugzeuge mit Produkten der Fitnessindustrie, und stellen dabei ihre formalen und inhaltlichen Parallelen heraus.
Einerseits treten die Flugzeuge, die ihre eigenständige und dennoch menschengemachte Formsprache beleuchten, in einen direkten Dialog mit den der formalen Selbstoptimierung dienenden Fitnessprodukte. Andererseits werfen sie den Blick gemeinsam auf einen übergreifenden Diskurs zur Beziehung zwischen Ursache, Wirkung und Funktion dieser “menschengemachten Übermenschlichkeit”, sowie den Wertvorstellungen einer hypermaskulin und patriarchal geprägten Gesellschaft.

Wir stellen die Frage ob sich die Begriffe Idee und Form in diesem gesellschaftlichen Kontext nicht irgendwann abhanden kommen.

Visualisierung, Erscheinungen
Visualisierung, Erscheinungen
Erscheinungen
Erscheinungen

Der Löwe 7

Proposal
2019

Die Katze ist ein Löwe, wenn er eine Maus nimmt. Aber die Katze wird zur Maus, wenn sie mit dem Panther kämpft ... Unnachgiebig gegenüber den Schwachen und denen, die sich als minderwertig, vornübergeblieben und ehrwürdig vor den Mächtigen oder vor ihm sehen, von denen sie eine Position, einen Preis, einen Vorteil erwarten.

Das gefundene Zitat stammt aus der 2018 vom User Raul Scottili auf Google Maps verfassten Rezension der Regionalwache Industrie der Stadtpolizei Zürich. Dabei verweist der vom User ursprünglich in italienischer Sprache geschriebene, und von Google automatisch ins Deutsch übersetzte Bericht auf die, wegen ihrer sprachlichen Finessen äusserst geschätzte, italienische Übersetzung eines Gedichts des persischen Dichters Sa’adi, welches 1259 in Farsi verfasst wurde und wiederum eines der bedeutendsten Werke persischer Literatur darstellt.

Vor besagter Regionalwache an der Fabrikstrasse 1 befinden sich drei Plakatwände, die von der Firma APGSGA als Werbefläche vermietet werden.

Visualisierung, Der Löwe
Visualisierung, Der Löwe

Gondel 8

Proposal
2019

Der Spiegel, als Symbol der Erkenntnis und Illusion, ist eines der vielen wiederkehrenden Motive in der Kunstgeschichte und auch in überaus zeitgenössischem Sinn fällt es schwer die spiegelnden und glänzenden Oberflächen, sei es in öffentlicher oder privater Umgebung, zu übersehen. Im reflektiertem Bild treffen das Intime und das Öffentliche in aller Flüchtigkeit aufeinander, sieht sich die Beobachterin beim Blick hinein doch nie ausschliesslich selbst, sondern immer auch als ‹Ich› im Kontext seiner Umgebung. Dieses durch die Reflexion produzierte Verhältnis aus Betrachterin und Raum bildet den Ausgangspunkt für die Gestaltung der Gondel am Flumserberg.

Die Aussenhülle der Gondel und die Scheiben werden von vollflächig mit Chromfolie, respektive einseitig verspiegelter Folie, bezogen. Die konvexe Form der Gondel sorgt für eine komplexe visuelle Verdichtung der Umwelt, indem Firmament und Erdoberfläche gleichzeitig reflektiert und für die Betrachterin sichtbar gemacht werden. Die ständige Bewegung der Gondel während dem Betrieb bedeutet bei verändernder Witterung, Tages- und Jahreszeit immer neue Abbildungen des räumlichen und zeitlichen Kontextes. So oszillieren die Inszenierungen der Gondel für den Betrachter zwischen Sichtbar und Unsichtbar. Die ästhetische Erfahrung verweist dabei nicht nur auf die Funktion als Transportwerkzeug, sondern gleichzeitig auf die Betrachterin im Zusammenspiel mit seiner Umwelt. Die Gondel wird hier zu einem hybriden Artefakt ihrer technischen Gestaltung innerhalb einer vermeintlich unberührten Natürlichkeit.

Visualisierung, Gondel
Visualisierung, Gondel

KINO 9

Galerie am Platz, Eglisau
2018

Die erste Einzelausstellung von Christian Indergand und Max Ehrengruber in der Galerie am Platz thematisiert den Begriff KINO anhand der vier Elemente Raum, Bild, Projektion sowie Licht.

Wie auch ein Ausstellungsraum ist das Kino zunächst institutionalisierter Raum, der temporärer, permanenter, privater oder öffentlicher Natur sein kann, jedoch immer dem Zweck der Vorführung dient. So ist nicht die tatsächliche formale Gestaltung, sondern viel mehr die bewusste Institutionalisierung eines Raumes mit der klaren Absicht, Kunst oder Film eine Plattform zu bieten, welche den Raum zu einem Kunst- beziehungsweise Filmraum machen.

Die Bespielung dieses Raums durch Bild und Projektion findet in der künstlerischen Auseinandersetzung in Form von drei grossformatigen Bildern sowie portablen Filmleinwänden Ausdruck. Das bewegte Bild des 2015 erschienenen Filmes Mad Max - Fury Road, welcher durch seine exzessiven Explosionsszenen beinahe zur Parodie zeitgenössischen Actionfilms avancierte, wird in der Arbeit Stills in Ruhe versetzt. Die stillstehenden Szenen von Explosion und Zerstörung versetzen die Gesten einer gewaltigen Bildsprache, in ihrer Eindeutigkeit des Spektakels, nunmehr in sinnliche Farbensemble. Die zur Ausstellung erschienene Publikation I’m gonna die historic on the fury road, setzt sich weiterführend mit dieser Form der Umwandlung auseinander.

Die sich als Skulpturen behauptenden und in die Jahre gekommenen portablen Leinwände der Arbeit Screens, welche räumlich den gesamten hinteren Teil der Galerie einnehmen, dienen als prototypische Formen von Leinwänden. Die Platzierung abseits der Scheinwerfer verweist dabei auf die strikte Trennung der Elemente des Kinos und den Status der Leinwand als Empfänger, analog zum Rezipienten einer Ausstellung.

In Anlehnung an das wohl essentiellste Element des Kinos, Licht, wurde sämtliches verfüg- und verstellbare Licht im Eingangsbereich der Galerie konzentriert, wo zusätzlich die höchste Konzentration von Tageslicht auftritt, um damit die drei grossformatigen Bilder von Explosionsszenen zu beleuchten. Die dadurch entstehende inhaltliche Doppelung unterstreicht die Bedeutung der Beleuchtung zusätzlich. Ebenfalls als Teil dieses installativen Eingriffes dienen die beiden rot angeklebten LED-Leuchten im Eingangsbereich, welche in Ihrer Form an Rücklichter zeitgenössischer Fahrzeuge anspielen und thematisch den Bogen zur Publikation schliessen.

Ausstellungsansicht: Lights
Ausstellungsansicht: Lights
Ausstellungsansicht: Stills
Ausstellungsansicht: Stills
Ausstellungsansicht: ScreensAusstellungsansicht: Screens
Ausstellungsansicht: Screens

A Color Scheme for Public Spaces 10

Wandfarbe auf MDF, Installationsmaterial
151 × 275 × 1 cm, 151 × 134 × 1 cm
2018

Die rund 3900 Studentinnen, Dozentinnen und Mitarbeiterinnen der Zürcher Hochschule der Künste teilen sich auf über 60’000 m2, neben einer Vielzahl von Schulungsräumen und Werkstätten, Büroräume für ca. 600 individuelle Arbeitsplätze. Darunter fallen auch die dem Bachelor Kunst & Medien zugewiesenen Atelierräume.

Um zu den erwähnten Büro- und Atelierräumen zu gelangen, führt der Weg einer Studierenden des Departements Kunst & Medien vom K-Bereich, welcher während der Öffnungszeiten des Gebäudes für die Öffentlichkeit zugänglich ist, über Korridore, für die ausserhalb der Öffnungszeiten eine validierte Campus-Card notwendig ist. Für den Zugang zu einem Atelier ist zu jeder Zeit eine validierte Campus-Card sowie eine unterschriebene Nutzungsvereinbarung, vorausgesetzt.

Analog zu den genannten Räumlichkeiten existiert sowohl ein Farbschema für die verwendeten Wandfarben als auch eine strikte Regelung zur Bespielung der entsprechenden Wände. Die meisten dieser Atelierräume sind mit einem grossen Fenster zum Korridor hin ausgestattet, welches als Ausdruck der Transparenz den interdisziplinären Dialog ermöglichen und fördern soll, ohne dabei als panoptisches Überwachungsinstrument zu fungieren.

Es zeigt sich, dass dies bestenfalls bedingt funktioniert. Schliesslich waren zu Beginn der Arbeiten an A Color Scheme for Public Spaces in 8 von 9 Atelierräumen des Departments mehr oder weniger permanente Massnahmen ergriffen worden, um die Einsicht von Aussen zu verhindern.

Der installative Teil der Arbeit umfasst 9 grossflächige MDF-Platten, die als, den im Toni-Areal geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechend, installierte, oder installationsbereite Sichtschutzvorrichtung den jeweiligen Atelierräumen überlassen werden. Die Farben der Platten entsprechen den Wandfarben des öffentlich zugänglichen Bereiches. Sie wurden aus einem handschriftlichen Farbplan des Gebäudes, mit den entsprechenden NCS-Farbtonbezeichnungen, entnommen. Einsicht in den offiziellen Farbplan konnte den Künstlern, aus Gründen der Klassifizierung, nicht gewährt werden. Eine diesbezügliche Anfrage beim für den Bau zuständigen Architekturbüro blieb bisher unbeantwortet.

A Color Scheme for Public Spaces versteht sich dabei als Auseinandersetzung mit der grundsätzlichen Frage nach Privatsphäre in öffentlichen beziehungsweise institutionalisieten Räumen und liefert der Betrachterin (sowie den betroffenen Nutzerinnen) Werkzeuge zur Offenlegung der politischen Dimension zeitgenössischer Architektur und den dahinter verborgenen Machtstrukturen.

Stand der Dinge 2018,
Zürcher Hochschule der Künste, Departement Kunst & Medien
Stand der Dinge 2018, Zürcher Hochschule der Künste, Departement Kunst & Medien
Ausstellungsansicht: A Color Scheme for Public Spaces, ZHdK, ZürichAusstellungsansicht: A Color Scheme for Public Spaces, ZHdK, ZürichAusstellungsansicht: A Color Scheme for Public Spaces, ZHdK, ZürichAusstellungsansicht: A Color Scheme for Public Spaces, ZHdK, Zürich
Ausstellungsansicht: A Color Scheme for Public Spaces, ZHdK, Zürich

Bahnhof 11

Inkjet Print, kaschiert hinter Plexiglas (Diasec)
122 × 350 cm
2018

Das grossformatige Einzelbild «Bahnhof» von Christian Indergand & Max Ehrengruber zeigt Menschen auf dem Bahnsteig einer unterirdischen Gleisanlage. Das Weglassen von Werbung, Anzeigetafeln, Treppen und anderen architektonischen Elementen sorgt für eine auf das Minimum reduzierte Darstellung des Ortes.

Um den Bahnsteig zu fotografieren, wurde eine Vielzahl von Einzelaufnahmen des Ortes zusammengesetzt. Auf der einen Seite führt dieser Eingriff zu einer fotografischen Zurschaustellung von Auflösung und Schärfe, die im Gegensatz zur allgegenwärtigen Flüchtigkeit des reellen Ortes steht. Auf der anderen Seite verneint diese Form der Bildkonstruktion eine klassische Zentralperspektive, so dass sich der Eindruck von kulissenhafter Zweidimensionalität einstellt.

Ausstellungsansicht: The Photographic - Zürcher Hochschule der Künste, UG im Museum Folkwang, Essen Ausstellungsansicht: The Photographic - Zürcher Hochschule der Künste, UG im Museum Folkwang, Essen (Foto: Ruben Hollinger)
Ausstellungsansicht: The Photographic - Zürcher Hochschule der Künste, UG im Museum Folkwang, Essen (Foto: Ruben Hollinger)
Detail: BahnhofDetail: Bahnhof
Detail: Bahnhof

Several Japanese Parking Lots 12

Chromogener Farbabzug
34 × 42 cm
2018

Das Online-Verzeichnis «insecam.org» hat zehntausende Livestreams von Netzwerk-Überwachungskameras aus der ganzen Welt gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht. Möglich wird dies, da viele per Netzwerk betriebene Überwachungskameras entweder nicht passwortgeschützt sind, oder noch mit Werkseinstellungen betrieben werden. So hinterlässt das Verzeichnis die ambivalente Gleichzeitigkeit von breiter Verfügbarkeit und verdeckter Überwachung.

Die gefilmten Szenen reichen von Landschaften und öffentlichen Plätzen, bis hin zu Kirchen, Schulen sowie privaten Räumen, die offenkundig nicht gedacht sind öffentlich einsehbar zu sein.

Several Japanese Parking Lots von Christian Indergand & Max Ehrengruber zeigt Screenshots dieser Livestreams aus dem Archiv der Künstler. Die Aufnahmen stammen von Überwachungskameras, die an verschiedenen Parkplätzen in ganz Japan installiert sind.

Visualisierung, Several Japanese Parking Lots
Visualisierung, Several Japanese Parking Lots
Japanese Parking Lot, III
Japanese Parking Lot, III
Japanese Parking Lot, VI
Japanese Parking Lot, VI
Japanese Parking Lot, XII
Japanese Parking Lot, XII

iMacs, ZHdK 13

Chromogener Farbabzug, aufgezogen auf Aluminium
67 × 85 cm
2017–2018

Die Arbeit iMacs, ZHdK zeigt eine Auswahl sogenannter «Öffentlichen IT-Arbeitsplätzen», die, als Teil der hochschuleigenen Infrastruktur, von allen Studentinnen und Dozentinnen genutzt werden können.

Fingerabdrücke, Kratzer, Reinungsspuren und weitere Zeichen der Abnutzung, verweisen auf die Verwendung der Geräte innerhalb einer Institution, wie der ZHdK, stehen gleichzeitig der affirmativen und makellos inszenierten Werbefotografie von Technologiefirmen, wie Apple gegenüber. Der frontale Standpunkt der Grossformat-Kamera und das seitlich platzierte Licht zeigen diese Spuren in ihrer ganzen Deutlichkeit und stellen den physischen Körper des Computermonitors als Medium selbst in den Vordergrund. Die auf diese Weise sichtbar werdenden Gebrauchsspuren der Oberfläche treten dadurch als Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt in Erscheinung und lassen vermeintlich Einblicke in die Gewohnheiten ihrer Benutzer zu.

Installationsansicht: iMacs, ZHdK
Installationsansicht: iMacs, ZHdK
iMac, III
iMac, III
iMac, VII
iMac, VII
iMac, XI
iMac, XI

Topographie (insecam.org) 14

Digitaler Pigmentdruck
25 × 30 cm
2015–2016

Über das Internet öffentlich zugänglich Streams bilden die Grundlage für die 2016 entstandene Werkserie «Topographie (insecam.org)» von Max Ehrengruber und Christian Indergand.
Die Fotos verweisen auf die mittlerweile allgegenwärtig installierte Überwachung, welche sich eben nicht nur auf private Grundstücke oder öffentliche Räume in urbanen Gebieten beschränkt, sondern auch vor scheinbar unverdächtiger und unberührter Landschaft nicht halt macht.
Diese Begegnungen mit unterschiedlichen virtuellen Landschaften übersetzen die beiden Künstler zurück in physische Form. Sie entziehen die Bilder somit dem stetigen Fluss der Videostreams und gleich auch der Vergänglichkeit.

Julian Denzler

Austellungsansicht: Topographie (insecam.org), ZHdK
Austellungsansicht: Topographie (insecam.org), ZHdK
Visualisierung, Topographie (insecam.org)
Visualisierung, Topographie (insecam.org)
Topographie (insecam.org), II
Topographie (insecam.org), II
Topographie (insecam.org), V
Topographie (insecam.org), V

Ausstellungen 15

2020

upcoming: What is more, Stiftung Fotodok, Kornschütte, Luzern

2019

Jahresausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri, Haus für Kunst Uri

Widerhall – Landschaft, Benzeholz - Raum für zeitgenössische Kunst, Meggen

UNO ART SPACE, Stuttgart (DE)

Neue Galerie im Höhmannhaus, Augsburg (DE)

2018

Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstschaffen XL, Kunstmuseum Luzern

European Photography Award, UNSEEN, Amsterdam (NL)

Highlights 2018, ZHdK Toni-Areal, Zürich

KINO (Einzelausstellung), Galerie am Platz, Eglisau

A Burning Giraffe, coGaleries, Berlin (DE)

Diplomausstellung 2018, ZHdK Toni-Areal, Zürich

The Photographic, Museum Folkwang, Essen (DE)

2017

Highlights 2017, ZHdK Toni-Areal, Zürich

2016

KUNSTpause, Shedhalle, Zug

  1. mail ↩︎
  2. newsletter ↩︎
  3. work in progress ↩︎
  4. Publikationen ↩︎
  5. Ribbons ↩︎
  6. Erscheinungen ↩︎
  7. Der Löwe ↩︎
  8. Gondel ↩︎
  9. KINO ↩︎
  10. A Color Scheme for Public Spaces ↩︎
  11. Bahnhof ↩︎
  12. Several Japanese Parking Lots ↩︎
  13. iMacs, ZHdK ↩︎
  14. Topographie (insecam.org) ↩︎
  15. Ausstellungen ↩︎